| Nisthilfen und Wohnraum für viele Tiere |
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Bienenkästen im Schulgarten - Imkerei an der Frauenwaldschule |
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Der Schulgarten der Frauenwaldschule Nieder-Mörlen ist um eine weitere Attraktivität reicher. Seit dem Frühsommer 1999 steht ein Bienenstand mit 10 Bienenvölkern auf der Streuobstwiese. Unter fachkundiger Anleitung des Lehrers Klaus Nadler können die Schülerinnen und Schüler einiges über Bienenhaltung und Bienenzucht erlernen.
Im Sach- und Biologieunterricht und in den Schulgarten- AGs können die Kinder interessante Dinge über Wabenbau, Brutverhalten, Schwänzeltanz und das kurze Leben der Arbeitsbienen erfahren. Zur genaueren Beobachtung wurde noch ein Schaubienenkasten aufgestellt, bei dem man durch Glasscheiben das Leben und Treiben der Bienen hautnah beobachten und verfolgen kann.
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Die Kinder der Grundschule und der Förderstufe lernen dabei unter Anleitung den richtigen
Umgang mit Bienen und trauen sich bald ohne Schutzkleidung an die Bienenvölker heran.
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Höhepunkt im Bienenjahr ist natürlich die erste Honigernte vor den Sommerferien und ein zweites Mal im September. Bei der Honigernte helfen die Schülerinnen und Schüler gerne. Zuerst müssen die Waben mit dem Stockmeißel gelöst und herausgehoben werden und dann wird der Honig in der Zentrifuge geschleudert.
Aus dem Honigeimer wird nun der Honig in die Gläser abgefüllt. Sauberkeit ist da höchstes Gebot. Kleine Honigproben gibt es bei der Arbeit als "Belohnung".
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Verkauft wird
der Honig übrigens auf dem Schulmarkt, der auch
in diesem Jahr wie immer an einem Freitag im September stattfindet. |
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Mit diesem Bienenstand ging ein langgehegter Wunsch der Schule in Erfüllung. Vielleicht entdeckt der eine oder andere Schüler beim Umgang mit den Bienen seine Liebe zur Imkerei und findet auf diese Weise eine sinnvolle und naturfreundliche Freizeitbeschäftigung. Daniel, ein Bienenfreund und ehemaliger Schüler, der gerne vorbeikommt, um bei der Imkerei in der Schule zu helfen. |
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Bienen schwärmen aus Spannend und aufregend wird es immer, wenn wieder ein Bienenvolk ausschwärmt. Die Kinder stehen dann direkt unter dem Schwarm und beobachten das aufgeregte Treiben der Bienen. Die Bienen sind bei ihrem Schwarmflug friedlich und die Schüler lernen und erfahren, dass man vor Bienenschwärmen nicht davonlaufen muss.
Auf dem Foto sieht man Lehrer Nadler, wie er einen Schwarm einfängt.
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Besonders spannend sind die Beobachtungen an unserem Schaukasten. Hier können wir die Bienen von zwei Seiten hinter Glasscheiben beobachten, den Schwänzeltanz erkennen und die Bienenkönigin suchen.
Wichtig bei der Imkerei ist eine Bienenversicherung. Infos gibt's bei jedem Ortsverband und beim |
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Nisthilfen für Solitärinsekten |
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Seit Herbst 1992 werden von den Teilnehmern der Bio- AGs Nisthilfen für die verschiedenen Solitärinsekten hergestellt. Basteltipps: |
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Eine weitere Nistmöglichkeit ist ein alter Baumstamm. Entweder man lässt einen Stamm eines eingegangenen Baumes stehen oder man gräbt ein Stamm in die Erde ein. Auf dem Foto setzt unser Hausmeister Herr Philipp mit Schülern ein drei Meter langen Baumstamm senkrecht in die Erde. Dieser Stamm wird mit vielen Bohrlöchern versehen, in denen Solitärinsekten ihre Brut legen können. |
Für
jedes Ei legt die Wildbiene eine eigene Brutzelle an. Jede Zelle wird
durch eine Wand aus unterschiedlichem Material (Erde, Harz, Wachs,
Steinchen, Blätter, u.a.) abgetrennt. Bereits nach wenigen Tagen schlüpft aus dem Ei die Larve (eine kleine Made). Die Larve wächst durch den Verzehr des Pollen- und Nektarvorrats rasch an. Nach 3-4 Wochen spinnt die Larve ein Kokon, in dem sie sich verpuppt. Im Schutze dieses Kokons verbringt das Tier als Puppe den Rest des Jahres und überwintert auch in ihm. Im nächsten Frühjahr und Frühsommer durchbrechen die fertigen Wildbienen die Wand und kommen heraus. |
Vogelkästen |
Für die verschiedensten Vögel werden aus Holzbrettern und anderen Materialien verschiedene Nist- und Schlafplätze geschaffen, die an den Bäumen und Gebäudewänden befestigt werden.
Auch gekaufte Vogelnistkästen aus Holzbeton werden in den nächsten Monaten im Schulgarten aufgehängt. Zur Nestbauhilfe werden kleine Drahtkörbe an zwei Bäume gehängt, die mit Wollresten, Haaren und Federn gefüllt sind.
Nisthilfen und Unterschlupf für viele Vogelarten, Bienen, Solitärinsekten, Hummeln, Hornissen und Fledermäuse |
Fledermauskästen
Auch Fledermäuse sollen sich ansiedeln und einen Unterschlupf für den Tag auf dem Schulgelände finden. Zu den drei Kästen kamen im Frühjahr noch mindestens vier dazu, da Fledermäuse immer in Gruppen einen Unterschlupf suchen und annehmen. Fledermäuse stehen unter Naturschutz, doch wegen den immer weniger werdenden Lebensräumen ist ihre Zahl in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Von den 22 in Deutschland nachgewiesenen Arten sind 2 nur noch in Einzelexemplaren feststellbar, weitere fünf sind vom Aussterben bedroht. |
Die Schulgarten-AG beim Zusammenbau der Fledermauskästen. |
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Nester für Schwalben Aufgrund der Sanierung der Sporthalle mussten die Schwalbennestbauhilfen 2009 abgebaut werden. Auch für die Schwalben sollen im Schulgelände Nistplätze geschaffen werden. Die ersten vier Nester wurden im Frühjahr 1999 an der Turnhallenwand befestigt.
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Jetzt musste noch eine Plastikmatte angebracht werden auf die eine Verputzmasse aufgetragen wurde. Nach dem weißen Anstrich und dem Aufhängen der 10 Schwalbennester warten nun alle auf den ersten Einzug der Schwalben.
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Im alten als auch im neuen Ortsbereich gibt es einige Schwalbennester, vielleicht werden auch die neuen Nester im Schulgarten bald angenommen.
Aufgrund der Sanierung der Sporthalle mussten die Schwalbennestbauhilfen 2009 abgebaut werden. |
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Hummeln gelten im allgemeinen als
friedliche Tiere, vor Wespen und Hornissen braucht man aber auch keine
Angst zu haben. Wie für viele Tiere gilt auch hier, dass sie nur in
Gefahr sich wehren wollen und dann auch ihren Stachel zur Abwehr benutzen.
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Florfliegenkasten
Einer der drei Florfliegenkästen an einem Apfelbaum auf der Streuobstwiese.
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Die Nisthilfen im Schulgarten der Frauenwaldschule
Auf dem gesamten Schulgartengelände, an
den Schulgebäuden, an der Brücke der Usa und auf den Patenbäumen auf
den Erbwiesen sind die in der Tabelle aufgeführten Nisthilfen und
Unterschlupfmöglichkeiten für viele Tiere angebracht und aufgestellt.
Aus Steinen und Ästen, u.a. bei der Benjes-Hecke
entstehen Ruheplätze und Höhlen
für Igel und andere Tiere. |
| Nisthilfen für Insekten | 14 | Bienenstöcke für Honigbienen + 1 Bienenschaukasten | alle belegt |
| 1 | Hummelkasten (oberirdisch) | ||
| 1 | Hornissenkasten | belegt | |
| 36 | Nisthölzer für solitär lebende Insekten | belegt | |
| 3 | Florfliegenquartiere | belegt | |
| 40 | Ohrwurmhöhlen aus Tontöpfen und Holzwolle | belegt | |
| Nisthilfen für Vögel | 2 | Trauerschnäpperkästen | |
| 1 | Nistkasten mit WebCam | belegt | |
| 3 | Baumläuferhöhlen | ||
| 1 | Wasseramselkasten | ||
| 2 | Mauerseglerkästen | ||
| 1 | Steinkauzröhre | ||
| 15 | Nisthöhlen für weitere versch. Singvögel | 12 belegt | |
| Fledermäuse | 7 | Fledermauskästen | |
| Igel u.a. Kleinsäuger | 2 | Benjes-Hecken | |
| 2 | Holzstapel | ||
| 2 | Igelhöhlen | belegt | |
| 1 | Trockenmauer | ||
| 1 | Vogelschutzhecke | ||
| 2 | Steinhaufen |
Interessante Links zum Thema Bienen und Wildbienen:
www.nardini-schule-ger.bildung-rp/bienen_ag.htm
http://www.badische-imker.de/index1.html
www.schulbienen.de
http://home.t-online.de/home/Wolfgang.Kribbe/litera.htm
www.bienen.de
www.bienen-netz.de
www.hornissenschutz.de
www.Imkerverein.de.vu
http://netvet.wustl.edu/invert.htm#bees
www.biene-fridolin.ch
http://www.bee-online.ch/index.htm
© Frauenwaldschule
1999
Zuletzt aktualisiert: Oktober 2011